• 6 April 2021
  • Lesezeit 4 Min.

EU-Richtlinie: Weniger Einwegkunststoff ab Juli 2021

Der Plastikmüll in unseren Meeren und Ozeanen ist ein großes Problem. Deshalb will die EU Einwegkunststoffe reduzieren und mehr Kunststoffe sammeln und recyceln. Hierzu wurde die Einweg-Kunststoffrichtlinie (SUP-Richtlinie) erstellt. Diese Richtlinie muss bis Juli 2021 in die nationalen Rechtsvorschriften aller EU-Mitgliedstaaten umgesetzt werden. In diesem Blog beschreiben wir die Vor- und Nachteile der Richtlinie.

Verbot gängiger Einwegkunststoffe

Um Einwegkunststoffe im Meer zu bekämpfen und Plastikmüll zu reduzieren, hat die Europäische Union eine Richtlinie ausgearbeitet, die Einwegkunststoffe verbietet. Die SUP-Richtlinie befasst sich mit den Kunststoffprodukten, die am häufigsten an europäischen Stränden zu finden sind, so wie:

Besteck (Gabeln, Messer, Löffel, Essstäbchen);
Teller;
Strohhalme;
Wattestäbchen;
Rührstäbchen für Getränke;
Ballonstäbe;
Lebensmittelverpackungen aus expandiertem Polystyrol (Styropor);
Produkte aus Oxo-abbaubaren Kunststoffen.


Diese an Stränden gefundenen Einwegkunststoffe machen zusammen 43% des Meeresmülls aus. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Vorschriften auf diese Produkte und dürfen daher ab dem 3. Juli 2021 nicht mehr verkauft werden. Möchten Sie genau wissen, was die Maßnahmen beinhalten? Dann sehen Sie sich dieses Informationsplakat unserer Zentralregierung an.

Andere Maßnahmen aus der Richtlinie:

  • Ab 2021 müssen die Mitgliedstaaten die Verwendung von Kunststoffverpackungen für unterwegs (wie Trinkbecher und Lebensmittelbehälter) reduzieren.
  • Ab 2024 müssen Verschlüsse und Deckel an Plastikflaschen und Getränkeverpackungen angebracht werden. Beispielsweise werden sie automatisch zum Recycling zurückgegeben.
  • Ab 2025 müssen PET-Flaschen zu mindestens 25% aus recyceltem Kunststoff bestehen. Im Jahr 2030 müssen dies mindestens 30% sein;
  • Die Hersteller sind für (Abfall-) Abfälle einiger ihrer Produkte verantwortlich. Dies betrifft unter anderem Getränke- und Lebensmittelverpackungen, Trinkbecher und leichte Plastiktüten.
  • Bis 2025 müssen mindestens 77% aller Plastik-Trinkflaschen bis zu 3 Liter gesammelt werden. Im Jahr 2029 müssen dies mindestens 90% sein.

Beiträge zur EU-Mission

In den kommenden Jahren muss daher für Hersteller und Zulieferer genügend Arbeit geleistet werden, um Einwegkunststoffe zu reduzieren. Verbraucher und Organisationen können ebenfalls dazu beitragen, indem sie reduzieren, recyceln und wiederverwenden. Sie können auch mit Ihren Werbegeschenken zu dieser Mission beitragen. In unserem Sortiment finden Sie unzählige Produkte, die zur Wiederverwendung anregen oder aus nachhaltigen Materialien hergestellt werden. Denken Sie an wiederverwendbare Wasserflaschen, Bambusstrohhalme und Taschen. Genug Auswahl, um Ihre Kunden, Geschäftspartnern oder Mitarbeiter zu inspirieren, nachhaltig zu sein!